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Lob für die kompetente Arbeit der Musikschule

„40 Jahre Jugendmusikschule Hameln (JMS)“ – das kann sich hören lassen. Wie gut, bewiesen junge Musiker am Tag der Jubiläumsfeier mit einem vielschichtigen Programm.

Dienstag, 18. Januar 2011

„40 Jahre Jugendmusikschule Hameln (JMS)“ – das kann sich hören lassen. Wie gut, bewiesen junge Musiker am Tag der Jubiläumsfeier mit einem vielschichtigen Programm: Das klingende Zeugnis ihres hohen musikalischen Niveaus und stilistischer Bandbreite lieferten Instrumentalisten und die 13-jährige Sängerin Lina-Sophie Rogoll dem Publikum in der vollbesetzten Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums.

Zu Recht lobte Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann die kompetente und professionelle Arbeit der JMS. Gleichwohl, auch wenn die musische Bildung nicht mehr der Luxus einer privilegierten Schicht sei: Noch zu oft würde ihr Stellenwert unterschätzt werde, räumte Lippmann ein.Diesen Gedanken griffen auch Johannes Münter, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes niedersächsischer Musikschulen, und die Vorsitzende des Fördervereins der JMS Christiane Rau auf. Die JMS müsse ein Aktivposten in der Kommune bleiben, um den Bildungsauftrag zu erfüllen, forderte Rau.

Dass in puncto musischer Erziehung Handlungsbedarf bestehe, hätten verschiedene Bildungsstudien deutlich gemacht, sagte Johannes Münter in seiner Festrede. Fast die Hälfte der Grundschulen in Niedersachsen verfügt über keine ausgebildete Fachkraft in Musik. Das Bild, das er von der Musikschule der Zukunft zeichnete: Jedes Kind habe das Recht auf musikalische Bildung. In diesem Zusammenhang wies Johannes Münter auf das im vergangenen Schuljahr in Niedersachsen gestartete Musikalisierungsprogramm „Wir machen die Musik“, das durch die flächendeckende Kooperation zwischen Musikschulen, Kindergärten und allgemeinbildenden Schulen möglichst vielen Kindern – unabhängig von sozialer, ethnischer und regionaler Herkunft – den sehr frühen Zugang zur Musik ermöglicht.

Ein Weg, den auch die JMS Hameln beschreitet, indem sie mit Kitas, der Grundschule Klein Berkel sowie AEG und Schiller-Gymnasium kooperiert.Wie großartig das Zusammenspiel zwischen den ganz Kleinen, älteren Schülern und Musiklehrern klingen kann, bewiesen die 60 Musiker zwischen drei und 74 Jahren des „Großen Ensembles des Streicherfachbereiches“, die unter der Leitung von Natalia Wiest einen schwungvollen Walzer zu Gehör brachten



von: amg (DEWEZET)