
Arnswaldtstraße 28
30159 Hannover
Telefon 0511 - 159 19
Telefax 0511 - 159 01
Wöchentlich gingen ausgebildete Musikpädagogin (EMP oder AME) der Musik und Kunstschule in die Kitas und unterrichteten alle Kinder in Elementarer Musikpädagogik, wobei der Schwerpunkt zunächst auf das Singen gelegt wurde. Zwei Erzieherinnen waren bei den Unterrichtseinheiten unterstützend
dabei. Sie fungierten als Multiplikatoren, die Lieder mit den Kindern in der Woche weiter zu singen. Aus der Erfahrung der Praxis und den unterschiedlichen Kita-Konzepten haben sich verschiedene Modelle zur Umsetzung der Leitlinien zur Förderung von Kooperationen zwischen Kitas und Musikschulen ergeben.
Zu unterscheiden sind in den Osnabrücker Kitas drei Konzepte:
Das offene Konzept kennt Stammgruppen, zu den die einzelnen Kinder gehören, sich aber in der Kita-Zeit zu einzelnen Angeboten frei zuordnen können.
Das geschlossene Konzept besteht aus festen Gruppen, in denen gemeinsam verschiedene Angebote genutzt werden.
Das halboffene Konzept wählt einen Mittelweg, der beiden Konzepte, in denen sich mehrfach am Tag in den Stammgruppen getroffen wird.
In Absprache zwischen Kitas und Musikpädagoginnen haben sich folgende Modelle für „KimaMu“ herausgebildet:
1. Geschlossenes Konzept
2. Offenes Konzept (1)
3. Offenes Konzept (2)
4. Offenes Konzept (3)
5. Halboffenes Konzept
In einer Kita in Osnabrück gibt es eine Nestgruppe (Kinder von 1-3 Jahre), in der eine Musikpädagogin und vier Erziehrinnen 45 Minuten singen, spielen und tanzen, ähnlich wie in den Eltern-Kind- Gruppen der Musik und Kunstschule.
Fast alle Kitas haben seid 2007 die Auszeichnung „Felix“ durch den Chorverband Niedersachsen erworben. In allen Kitas finden mittlerweile durch KimaMu unterstütze Projekte wie Sommerfeste, Instrumentenbau Nachmittage, Großelternnachmittage, Eltern-mit-mach-Stunden, Jubiläumsveranstaltungen, CD Aufnahmen, Afrika Wochen oder ähnliches statt. Der Migrationsanteil der einzelnen Kitas ist unterschiedlich, von 50 % bis 90 %.